Archiv für Januar 2012

Demo am 4.2.2012 – Polizei genehmigt Demonstrationsroute // Staatsschutz rechnet mit 20 Teilnehmer*Innen

Nachdem der Anmelder der Demonstration das Kooperationsgespräch mit der Polizei Velbert/Mettmann und dem Staatsschutz aus Düsseldorf geführt hat, bat er uns nunmehr darum, die Auflagen sowie die Route der Demonstration bekannt zu geben.

Wie von uns vorgeschlagen und geplant hat die Polizei sich mit dem Anmelder auf folgende Route einigen können. Die Demonstration „Im Gedenken an alle Opfer rechter Gewalt“ beginnt am kommenden Samstag, 4. Februar 2012 um 14:00 Uhr an der Rheinlandstraße (Bushaltestelle Willy-Brandt-Platz) und führt die Friedrich- Ebert-Straße entlang zur ersten Kundgebung vor der Velberter Polizeiwache. (mehr…)

27. Januar – Ein Tag des stillen Gedenkens

Der 27. Januar ist alljährlich Holocaust-Gedenktag. Zu diesem Anlass haben wir sämtliche Inhalte unseres Blogs gelöscht gehabt. Dieser Tag gehörte der Trauer und dem Gedenken.

Kein Opfer wird vergessen – keinem Täter wird vergeben

Redebeitrag der Antifaschistischen Recherchegruppe Velbert auf der Mohammad Sillah-Gedenkdemo am 14.1.2012

„Demos wie heute in Remscheid sind wichtig, um das auszusprechen, was meistens leider unausgesprochen bleibt:

Es ist ein Schweinesystem in welchem wir leben. Ein System in dem wir Angst um die Menschen haben müssen, denen wir uns freundschaftlich verbunden fühlen. Weil ihnen die Abschiebung droht, weil sie rassistischer Repression unterliegen und weil sie selten weiter als bis morgen planen können. (mehr…)

18.1.2012 – Mobi-Veranstaltung in Düsseldorf

Mittwoch, 18. Januar, ab 20:00 Uhr – Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf

Eine Veranstaltung im Rahmen des Infocafés Düsseldorf.

Neben dem Vortrag zur „Kein Vergeben, Kein Vergessen“-Demo in Velbert gibt’s auch noch Infos zur Antifa-Demo in Aachen, welche am Abend des 4. Februar 2012 stattfindet.

Demobericht zur Mohammad Sillah-Gedenkdemo in Remscheid vom 14.1.2012

14. Januar 2007 in Remscheid: Mohammad Sillah, ein junger Flüchtling aus Guinea, starb im Alter von 23 Jahren weil ihm die medizinische Versorgung versagt wurde. An seinem 5. Todestag fand, wie in den Jahren zuvor auch, eine Demonstration statt, um Mohammad Sillah zu gedenken und die Öffentlichkeit über das rassistisch repressive deutsche Asylsystem zu informieren.

Was ist geschehen? (mehr…)

Eine Filmvorführung im Flux und ein CDU-Politiker fragt sich: „Ist Sat1 die Antifa?“

Am 10.01.2012 wurde im Flux in Velbert erneut der Film „H wie Heim(at)“ gezeigt. Neben interessierten Bürgern fanden sich etliche Politiker der lokalen Parteien ein.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einleitung in die Thematik wurde gegen 19.30 Uhr der Film gezeigt. Im Anschluss des Films gab es die Möglichkeit, dass Thema durch Nachfragen und Diskussionen weiter zu vertiefen. (mehr…)

Zu den Aussagen der Stadtverwaltung Velbert

Mit großer Freude haben wir zur Kenntnis genommen dass die WZ die skandalösen Äußerungen des Herrn Wendenburg im Interview mit Sat 1 zum Anlass für einen Artikel nahm. Wir zollen dem Verfasser des Artikels großen Respekt dafür dass er auch die Äußerungen des Pressesprecher der Stadt Velbert, Herrn Blißenbach, nicht, wie es sonst vielfach üblich ist, ungeprüft abdruckt. Wir würden uns sehr darüber freuen wenn die Presse Äußerungen der Stadt Velbert zukünftig immer auf Richtigkeit prüft. Wir sind uns sicher dass diese Lüge nicht die Einzige von Herrn Blißenbach war bzw. sein wird. Zum Online-Artikel der WZ

Mi, 25.01.2012 – Bleiberecht für alle!

Vortrag und Diskussion zum Thema Bleiberecht
mit Heinz Drucks, im Vorstand des Flüchtlingsrates NRW und Berater bei der Diakonie in Soest

Mittwoch, 25.01.2012, ab 20 Uhr im AZ Mülheim, Auerstr. 51 – organisiert von der Antirassistischen Perspektive Mülheim/Ruhr (mehr…)

Antifa-Demo am 4. Februar 2012 in Velbert

Im kommenden Februar jährt sich zum 17. mal der Todestag Horst Pulter´s – am Sonntag, den 05.02.1995 wurde der damals 65-jährige Obdachlose im Velberter Herminghauspark von sieben Neonazis zunächst als »Penner« und »Scheißjude« verhöhnt, zusammengeschlagen und später getötet. Im dritten Jahr in Folge gedenken wir nun diesem Opfer rechter Gewalt und sozialer
Ausgrenzung.

Zwar erkennt der zuständige Staatsanwalt damals eine „rechtsradikale, menschenverachtende Gesinnung“ der Täter, doch Polizei und Politik verschweigen diese Tatsachen bis heute. (mehr…)