Archiv für März 2012

Dortmund: „Menschen zusammenschlagen auf einer Gedenkveranstaltung, ihr Arschlöcher?“

Heute vor genau 7 Jahren, am 28.3.2005, wurde in Dortmund der Punker Thomas „Schmuddel“ Schulz vom Neonazi Sven Kahlin ermordet. In der U-Bahnstation Kampstraße, weil er Kahlin´s rechtsradikale Sprüche nicht unkommentiert stehen ließ. Seitdem veranstalten AntifaschistInnen in Dortmund jährlich Demonstrationen und Kundgebungen, um an diesen Mord und die zahlreichen weiteren Opfer rechter Gewalt zu erinnern. Auch heute war an der Oberfläche der U-Bahnstation wieder eine Kundgebung angemeldet, zu der sich geschätzt 100 bis 150 AntifaschistInnen an der Kampstraße sammelten. (mehr…)

Velberter Stadtrat spricht sich gegen würdige Wohnbedingungen für Flüchtlinge aus

nullAll die schlechte Presse hat sie nicht beeindrucken können: bei der heutigen Ratssitzung stimmten sämtliche Fraktionen gegen einen Antrag der Fraktion DIE LINKE, der vorsah, dass Flüchtlinge in Velbert in Zukunft in eigenen Wohnungen leben können sollen. Stattdessen müssen diese nun weiterhin in der Sammelunterkunft an der Talstraße bleiben: Mit zwei oder drei Personen in einem Zimmer, ohne Privatsphäre und unter ständigem Stress. weiter bei Basta! Wuppertal

Bericht: „Freiheit für alle politischen Gefangenen“

Am 18.​03. dem in­ter­na­tio­na­len Tag für die Frei­heit der po­li­ti­schen Ge­fan­ge­nen tra­fen sich in Du­is­burg Ham­born über 100 De­mons­tran­tIn­nen um an die­sem Tag auf die Stra­ße zu gehen. Ge­mein­sam, laut­stark und kämp­fe­risch wurde der For­de­rung nach der Frei­heit aller po­li­ti­schen Ge­fan­ge­nen Nach­druck ver­lie­hen. (mehr…)

Redebeitrag der Antifaschistischen Recherchegruppe Velbert auf der Wohnungen für alle -Demonstration am 17.03.2012 in Velbert

Mit der umfassenden Asylrechtsreform von 1992 hat die Bundesregierung viele abschreckende, menschenunwürdige Instrumente manifestiert, um Flüchtlingen ein Gefühl von Ablehnung entgegenzubringen. Von Anfang an sollen Flüchtlinge das Gefühl bekommen, hier nicht erwünscht und nur vorübergehend wohnhaft zu sein. Die Instrumente die den Behörden zur täglichen Demütigung von Flüchtlingen übergeben wurden sind so zahlreich wie grausam. Sei es die vielerorts noch bestehende Residenzpflicht oder dass Druckmittel der Duldung. (mehr…)

Demonstrationsbericht: Schließung der Flüchtlingsheime in Velbert

Unter dem Motto „Wohnungen für Alle – Für die Schließung sämtlicher Flüchtlingsheime“ versammelten sich am 17. März 2012 ca. 150 Menschen vor dem Flüchtlingsheim in der Talstraße in Velbert. Anlass dazu war eine von den dort lebenden Flüchtlingen und dem „Bündnis Talstraße“ und weiteren befreundeten Gruppen und Einzelpersonen organisierte Demonstration. (mehr…)