Archiv der Kategorie 'Karawane Velbert'

Demonstrationsbericht: Schließung der Flüchtlingsheime in Velbert

Unter dem Motto „Wohnungen für Alle – Für die Schließung sämtlicher Flüchtlingsheime“ versammelten sich am 17. März 2012 ca. 150 Menschen vor dem Flüchtlingsheim in der Talstraße in Velbert. Anlass dazu war eine von den dort lebenden Flüchtlingen und dem „Bündnis Talstraße“ und weiteren befreundeten Gruppen und Einzelpersonen organisierte Demonstration. (mehr…)

17.3.2012 – Demonstration für die Schließung der Flüchtlingsheime in Velbert

Die Antifaschistische Recherchegruppe unterstützt die Demonstration der Flüchtlinge aus der Talstraße am 17. März 2012 mit einem eigenen Aufruf, der die Forderungen aus denen des Bündnisses „Wohnungen für alle“ ergänzen soll.

Das Kreuzfahrtschiffunglück vor der italienischen Küste war eines der dominierenden Themen fast aller Medien der letzten Zeit. Dabei stand immer die Solidarität mit den Opfern und die Betroffenheit mit den Geschehnissen im Vordergrund. Keine Frage, was passiert ist, ist traurig. Was bleibt ist die Tatsache dass es jeden Tag irgendwo vor der europäischen Küste zu Unglücken kommt. (mehr…)

Polizeieskalation nach Demo – Aussagen gesucht

Im Anschluss an die „Kein Vergeben, kein Vergessen“-Demonstration am 4.2. in Velbert kam es, wie bereits berichtet, zu einem willkürlichen Überfall rassistischer Polizisten auf einen schwarzen Demonstrationsteilnehmer. Der Angegriffene wurde ins Krankenhaus eingeliefert und dort mit Verdacht auf Augenhöhlenbruch behandelt. Der erwähnte Artikel und die Art seiner Bebilderung entstand in Absprache mit dem Betroffenen.

Wir stehen mit dem Opfer und seinen Anwälten in Kontakt und wollen euch nochmals auffordern uns Gedächnisprotokolle sowie weiteres Foto- und Videomaterial zu schicken, so dass dieses ausgewertet und an die Anwälte weitergeleitet werden kann. Nutzt dazu bitte die Kontaktmöglichkeiten in unserem Blog.

Rassistische Polizeigewalt nach Gedenkdemo in Velbert

So sieht rassistische Polizeigewalt aus – die Polizei bei der Ausführung ihrer „Arbeit“ „Im Gedenken aller Opfer rechter Gewalt, sozialer Ausgrenzung und rassistischer Asylpolitik“ – unter diesem Motto versammelten sich am 4. Februar 2012 ca. 100 Menschen in Velbert zu einer Gedenkdemonstration. Den Auftakt machte die Antifa aus Wülfrath mit ihrem Redebeitrag über soziale Ausgrenzung. Der Redebeitrag thematisierte die Zusammenhänge zwischen über zweihundert Kältetoten, die mediale Aufbereitung reißerischer Schicksalsgeschichten und der heutigen Demonstration. Soziale Ausgrenzung habe viele Gesichter und rassistischer und ausgrenzender Klischees und Vorurteile offensiv entgegenzutreten liege in der Verantwortung eines jeden und einer jeden Einzelnen, so die Antifa-Gruppe. (mehr…)

Redebeitrag der Antifaschistischen Recherchegruppe Velbert auf der Mohammad Sillah-Gedenkdemo am 14.1.2012

„Demos wie heute in Remscheid sind wichtig, um das auszusprechen, was meistens leider unausgesprochen bleibt:

Es ist ein Schweinesystem in welchem wir leben. Ein System in dem wir Angst um die Menschen haben müssen, denen wir uns freundschaftlich verbunden fühlen. Weil ihnen die Abschiebung droht, weil sie rassistischer Repression unterliegen und weil sie selten weiter als bis morgen planen können. (mehr…)

Demobericht zur Mohammad Sillah-Gedenkdemo in Remscheid vom 14.1.2012

14. Januar 2007 in Remscheid: Mohammad Sillah, ein junger Flüchtling aus Guinea, starb im Alter von 23 Jahren weil ihm die medizinische Versorgung versagt wurde. An seinem 5. Todestag fand, wie in den Jahren zuvor auch, eine Demonstration statt, um Mohammad Sillah zu gedenken und die Öffentlichkeit über das rassistisch repressive deutsche Asylsystem zu informieren.

Was ist geschehen? (mehr…)

Eine Filmvorführung im Flux und ein CDU-Politiker fragt sich: „Ist Sat1 die Antifa?“

Am 10.01.2012 wurde im Flux in Velbert erneut der Film „H wie Heim(at)“ gezeigt. Neben interessierten Bürgern fanden sich etliche Politiker der lokalen Parteien ein.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einleitung in die Thematik wurde gegen 19.30 Uhr der Film gezeigt. Im Anschluss des Films gab es die Möglichkeit, dass Thema durch Nachfragen und Diskussionen weiter zu vertiefen. (mehr…)

Zu den Aussagen der Stadtverwaltung Velbert

Mit großer Freude haben wir zur Kenntnis genommen dass die WZ die skandalösen Äußerungen des Herrn Wendenburg im Interview mit Sat 1 zum Anlass für einen Artikel nahm. Wir zollen dem Verfasser des Artikels großen Respekt dafür dass er auch die Äußerungen des Pressesprecher der Stadt Velbert, Herrn Blißenbach, nicht, wie es sonst vielfach üblich ist, ungeprüft abdruckt. Wir würden uns sehr darüber freuen wenn die Presse Äußerungen der Stadt Velbert zukünftig immer auf Richtigkeit prüft. Wir sind uns sicher dass diese Lüge nicht die Einzige von Herrn Blißenbach war bzw. sein wird. Zum Online-Artikel der WZ

Antifa-Demo am 4. Februar 2012 in Velbert

Im kommenden Februar jährt sich zum 17. mal der Todestag Horst Pulter´s – am Sonntag, den 05.02.1995 wurde der damals 65-jährige Obdachlose im Velberter Herminghauspark von sieben Neonazis zunächst als »Penner« und »Scheißjude« verhöhnt, zusammengeschlagen und später getötet. Im dritten Jahr in Folge gedenken wir nun diesem Opfer rechter Gewalt und sozialer
Ausgrenzung.

Zwar erkennt der zuständige Staatsanwalt damals eine „rechtsradikale, menschenverachtende Gesinnung“ der Täter, doch Polizei und Politik verschweigen diese Tatsachen bis heute. (mehr…)

Rassistische Äußerungen der Stadtverwaltung im Fernsehen

Anlässlich der am Donnerstag, 15.12.2011 stattgefundenen Demonstration Velberter Flüchtlinge und der damit einhergehenden Berichterstattung im WDR und auf Sat.1 möchten wir unseren Unmut äußern.

Mit Erschrecken haben wir die rassistischen Äußerungen der Stadt Velbert zum Thema Flüchtlingsheim Talstraße zur Kenntnis genommen, welche wir heute in einem offenen Brief an die gewählten politischen Vertreter der Stadt kommentieren wollen. Auch Presse- und Öffentlichkeitsvertreter haben wir den Brief zukommen lassen, den wir hier zitieren:


Sehr geehrte Damen und Herren,
im Bericht in der Sat.1 Nachrichtensendung „17.30″, welcher im Internet zu finden ist, versuchte sich Andres Wendenburg, Leiter des Baudezernates der Stadt Velbert, an einer Erklärung, welche in unseren Augen beleidigend, menschenverachtend und zutiefst rassistisch ist.
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