Archiv der Kategorie 'Wuppertal'

23.2.2013 – Solikonzert im AZ Wuppertal

Von Neonazis terrorisiert, angegriffen und fotografiert, und weil sich ein Antifaschist aus Mettmann zum Schutz auf einer Demo vermummt, steht er vor Gericht? Sämtliche Einnahmen dieses Soli-Konzertes dienen der Unterstützung einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe – das Urteil wird Auswirkungen auf alle Veranstaltungen und Demonstrationen in NRW haben. Eintritt: 5 Euro für die Gerichtskosten. Auftreten werden Holger Burner und Boykott.

Solikonzert für das Antifaschistische Bündnis Kreis Mettmann am 3.11.2012 in Wuppertal

Am Samstag, den 3.11.2012, wird es vom Antifaschistischen Bündnis Kreis Mettmann ein Soli-Konzert zur Finanzierung vergangener und anstehender Aktionen geben - natürlich auch zur anstehenden Demonstration am 9. November in Mettmann. Das Konzert findet im AZ Wuppertal statt und beginnt ab 20 Uhr.

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zum Tanz spielen auf:

KAOSORCHESTER (www.kaosorchester.de)
- Punkrock/Ska aus Mettmann -
Hörprobe:

NIC KNATTERTON & JOHANNA (http://nic-knatterton.de)
- Reggae/Rap aus Aachen -
Hörprobe:

FalconGoat von DU & ICH TANZEN JETZT (www.myspace.com/falcongoat)
- Elektronische Tanzkultur aus Wuppertal -
Hörproben:

Demnach ist ein schöner Konzertabend mit anschließendem elektronischem Tanzvergnügen garantiert. Und das ganze zu gewohnt günstigen Getränkepreisen (ab 1 €).

Samstag, 3.11.2012 – 20 Uhr
AZ Wuppertal – Markomannenstr. 3

Näheres: http://buendnisME.blogsport.de/2012/10/12/soli-konzert-vom-antifaschistischen-buendnis-kreis-mettmann/

Demonstrationsbericht: Schließung der Flüchtlingsheime in Velbert

Unter dem Motto „Wohnungen für Alle – Für die Schließung sämtlicher Flüchtlingsheime“ versammelten sich am 17. März 2012 ca. 150 Menschen vor dem Flüchtlingsheim in der Talstraße in Velbert. Anlass dazu war eine von den dort lebenden Flüchtlingen und dem „Bündnis Talstraße“ und weiteren befreundeten Gruppen und Einzelpersonen organisierte Demonstration. (mehr…)

17.3.2012 – Demonstration für die Schließung der Flüchtlingsheime in Velbert

Die Antifaschistische Recherchegruppe unterstützt die Demonstration der Flüchtlinge aus der Talstraße am 17. März 2012 mit einem eigenen Aufruf, der die Forderungen aus denen des Bündnisses „Wohnungen für alle“ ergänzen soll.

Das Kreuzfahrtschiffunglück vor der italienischen Küste war eines der dominierenden Themen fast aller Medien der letzten Zeit. Dabei stand immer die Solidarität mit den Opfern und die Betroffenheit mit den Geschehnissen im Vordergrund. Keine Frage, was passiert ist, ist traurig. Was bleibt ist die Tatsache dass es jeden Tag irgendwo vor der europäischen Küste zu Unglücken kommt. (mehr…)

Polizeieskalation nach Demo – Aussagen gesucht

Im Anschluss an die „Kein Vergeben, kein Vergessen“-Demonstration am 4.2. in Velbert kam es, wie bereits berichtet, zu einem willkürlichen Überfall rassistischer Polizisten auf einen schwarzen Demonstrationsteilnehmer. Der Angegriffene wurde ins Krankenhaus eingeliefert und dort mit Verdacht auf Augenhöhlenbruch behandelt. Der erwähnte Artikel und die Art seiner Bebilderung entstand in Absprache mit dem Betroffenen.

Wir stehen mit dem Opfer und seinen Anwälten in Kontakt und wollen euch nochmals auffordern uns Gedächnisprotokolle sowie weiteres Foto- und Videomaterial zu schicken, so dass dieses ausgewertet und an die Anwälte weitergeleitet werden kann. Nutzt dazu bitte die Kontaktmöglichkeiten in unserem Blog.

Rassistische Polizeigewalt nach Gedenkdemo in Velbert

So sieht rassistische Polizeigewalt aus – die Polizei bei der Ausführung ihrer „Arbeit“ „Im Gedenken aller Opfer rechter Gewalt, sozialer Ausgrenzung und rassistischer Asylpolitik“ – unter diesem Motto versammelten sich am 4. Februar 2012 ca. 100 Menschen in Velbert zu einer Gedenkdemonstration. Den Auftakt machte die Antifa aus Wülfrath mit ihrem Redebeitrag über soziale Ausgrenzung. Der Redebeitrag thematisierte die Zusammenhänge zwischen über zweihundert Kältetoten, die mediale Aufbereitung reißerischer Schicksalsgeschichten und der heutigen Demonstration. Soziale Ausgrenzung habe viele Gesichter und rassistischer und ausgrenzender Klischees und Vorurteile offensiv entgegenzutreten liege in der Verantwortung eines jeden und einer jeden Einzelnen, so die Antifa-Gruppe. (mehr…)

Demo am 4.2.2012 – Polizei genehmigt Demonstrationsroute // Staatsschutz rechnet mit 20 Teilnehmer*Innen

Nachdem der Anmelder der Demonstration das Kooperationsgespräch mit der Polizei Velbert/Mettmann und dem Staatsschutz aus Düsseldorf geführt hat, bat er uns nunmehr darum, die Auflagen sowie die Route der Demonstration bekannt zu geben.

Wie von uns vorgeschlagen und geplant hat die Polizei sich mit dem Anmelder auf folgende Route einigen können. Die Demonstration „Im Gedenken an alle Opfer rechter Gewalt“ beginnt am kommenden Samstag, 4. Februar 2012 um 14:00 Uhr an der Rheinlandstraße (Bushaltestelle Willy-Brandt-Platz) und führt die Friedrich- Ebert-Straße entlang zur ersten Kundgebung vor der Velberter Polizeiwache. (mehr…)

Redebeitrag der Antifaschistischen Recherchegruppe Velbert auf der Mohammad Sillah-Gedenkdemo am 14.1.2012

„Demos wie heute in Remscheid sind wichtig, um das auszusprechen, was meistens leider unausgesprochen bleibt:

Es ist ein Schweinesystem in welchem wir leben. Ein System in dem wir Angst um die Menschen haben müssen, denen wir uns freundschaftlich verbunden fühlen. Weil ihnen die Abschiebung droht, weil sie rassistischer Repression unterliegen und weil sie selten weiter als bis morgen planen können. (mehr…)

Demobericht zur Mohammad Sillah-Gedenkdemo in Remscheid vom 14.1.2012

14. Januar 2007 in Remscheid: Mohammad Sillah, ein junger Flüchtling aus Guinea, starb im Alter von 23 Jahren weil ihm die medizinische Versorgung versagt wurde. An seinem 5. Todestag fand, wie in den Jahren zuvor auch, eine Demonstration statt, um Mohammad Sillah zu gedenken und die Öffentlichkeit über das rassistisch repressive deutsche Asylsystem zu informieren.

Was ist geschehen? (mehr…)

Antifa-Demo am 4. Februar 2012 in Velbert

Im kommenden Februar jährt sich zum 17. mal der Todestag Horst Pulter´s – am Sonntag, den 05.02.1995 wurde der damals 65-jährige Obdachlose im Velberter Herminghauspark von sieben Neonazis zunächst als »Penner« und »Scheißjude« verhöhnt, zusammengeschlagen und später getötet. Im dritten Jahr in Folge gedenken wir nun diesem Opfer rechter Gewalt und sozialer
Ausgrenzung.

Zwar erkennt der zuständige Staatsanwalt damals eine „rechtsradikale, menschenverachtende Gesinnung“ der Täter, doch Polizei und Politik verschweigen diese Tatsachen bis heute. (mehr…)