Noch immer leben etliche Männer, Frauen und Kinder, die auf ihre Aufenthaltserlaubnis für Deutschland warten, oder hier nur geduldet sind, unter menschenunwürdigen Bedingungen in den halb zerfallenen Flüchtlingshäusern an der Talstraße in Velbert.

So muss man sich schon fragen was eigentlich die Rechte von Flüchtlingen sind, die aus Kriegs- oder Armutsgebieten kommen und bei uns Schutz verdient haben. Wir verurteilen die Bedingungen in den Sammelunterkünften und fordern zugleich, dass auch Asylbewerbern die Möglichkeit gegeben wird, sich selbst zu versorgen und in normalen Wohnungen zu leben. Die Unterbringung macht sie und ihre Familien krank. Da es nachts stets laut ist und das Zusammenleben auf engem Raum zu Konflikten führt leiden besonders Kranke, Ältere und Kinder unter den Wohnbedingungen. In Zusammenarbeit mit der Wuppertaler „Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen“ wollen auch Velberter Aktivisten auf dieses Elend aufmerksam machen für die nötige Öffentlichkeit und für Aufsehen und Bewegung zu sorgen.

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen ist ein Netzwerk, das sich aus Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen von Flüchtlingen, MigrantInnen und Deutschen zusammensetzt. Sie ist engagiert im Kampf für soziale und politische Rechte, für Gleichheit und Respekt sowie für die grundsätzlichen Rechte eines jeden Menschen.


Flüchtlingsberatung in Velbert:
An jedem dritten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr bei der Caritas in Velbert.
Kontakt über uns: antifa_velbert@riseup.net

offenes Treffen der Wuppertaler Gruppe:
jeden Montag um 19:00Uhr im AZ Wuppertal, Markomannenstrasse 3 in 42105 Wuppertal
Kontakt / Contact:
Tel: 01578 65 46 336
E_Mail: wuppkarawane (ät) yahoo.de